| Kurzinformation über die Schule
(Das gesamte Schulprogramm im PDF-Format (ca. 1 Mb) mit bunten Bildern und Comics gibt es hier. Zum Download rechte Mousetaste drücken und “Ziel speichern unter” wählen.)
Die Don-Bosco-Schule ist eine von zwei Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in der Trägerschaft des Kreises Kleve. 1977 wurde sie in zentraler Lage in der Stadt Geldern errichtet. Mit der Fertigstellung eines körperbehindertengerechten Anbaus im August 2002 bieten wir Unterrichtsmöglichkeiten für 140 Mädchen und Jungen aus dem südlichen Einzugsbereich des Kreises Kleve. Sie werden betreut von 34 LehrerInnen, 2 Heilerziehungspflegern, 1 Krankenschwester und 5 Zivildienstleistenden.
Was unterscheidet uns von anderen Schulen? Die Don-Bosco-Schule bietet Kindern, die intensive Hilfestellungen benötigen, Möglichkeiten, ihren Fähigkeiten entsprechend zu lernen. 2 LehrerInnen pro Klasse und kleine Klassen machen eine Förderung sowohl in Kleingruppen als auch in Einzelbetreuung möglich. Das einzelne Kind mit seinen individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen steht im Mittelpunkt des Unterrichtes. Es arbeitet nach einem speziell erstellten Förderplan. Ziel ist immer die größtmögliche Selbständigkeit in sozialer Integration. Zur Teilhabe am öffentlichen Leben bietet die zentrale Lage unserer Schule beste Voraussetzungen. Die Don-Bosco-Schule ist ebenerdig, so dass auch rollstuhlgebundene SchülerInnen Aufnahme finden.
Zusätzlich notwendige Therapien wie Sprachtherapie und Krankengymnastik werden in unserer Schule angeboten.
Stufenschwerpunkte
- In der Unterstufe werden durch vornehmlich spielerisches Lernen grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten im Arbeitsverhalten, in den Bereichen Sprache und Menge/Zahl, im Sozialverhalten usw. angebahnt und eingeübt.
- In der Mittelstufe werden das grundlegend Gelernte und Geübte gefestigt. Fachorientiertes Lernen wird weitergeführt.
- In der Oberstufe wird der Unterricht zunehmend durch Elemente der Arbeit und des außerschulischen Lernens bestimmt.
- Die Werkstufe setzt die Arbeit der vorausgegangenen Stufen fort und schafft Grundlagen für eine spätere berufliche Tätigkeit.
- Die Teilzeitwerkstufe soll den Übergang in die Werkstatt erleichtern, indem sie neuen Werkstattbeschäftigten einen wöchentlichen Schulbesuchstag ermöglicht.
| Tagesablauf |
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| 8.15 h |
Ankunft der Busse |
| 8.30 h 10.15 h |
Unterricht mit stufenspezifischen Angeboten |
| 10.15 h 10.45 h |
Hofpause |
| 10.45 h 12.00h/12.30 h |
Unterricht mit stufenspezifischen Angeboten |
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Mittagessen |
| 12.45 h 13.45 h |
Gestaltete Freizeit |
| 13.45 h 15.15 h |
Unterricht mit stufenspezifischen Angeboten |
| 15.30 h |
Abfahrt der Busse |
Unterrichtsformen und Prinzipien
In unserer Schule kommen abhängig von der Zusammensetzung der Klasse (Alter, Anzahl, Behinderung) und von Thema bzw. Inhalt verschiedene Unterrichtsformen zur Anwendung:
- Gruppenarbeit: Die SchülerInnen arbeiten im Klassenverband in mehreren Gruppen.
- Einzelförderung: Manchen SchülerInnen können ein Ziel nur erreichen, indem sich eine LehrerIn allein mit ihnen beschäftigt.
- Klassenübergreifender Unterricht: SchülerInnen mehrerer Klassen kommen zu bestimmten Unterrichtsangeboten zusammen (häufig Lesen, Schreiben, Rechnen).
- Projektorientiertes Arbeiten: Die SchülerInnen bearbeiten im handelnden Umgang fachübergreifend über einen längeren Zeitraum ein Thema.
- Freiarbeit: Zeitweise und in Ansätzen möglich. Die SchülerInnen organisieren ihr Lernen selbst.
Frontalunterricht ist die Ausnahme!
Bei allem Unterricht gilt es, einige Prinzipien zu beachten. Die wichtigsten sind: das motorische/handelnde Prinzip, Prinzip der kleinsten Schritte, Prinzip der Festigung (Neues erst, wenn Vorausgegangenes verstanden), Prinzip der Isolierung von Schwierigkeiten, Prinzip der Individualisierung, Prinzip der Anschauung etc.
Zunehmend mehr kommen die neuen Medien im Unterricht zum Einsatz. Anschauliche Lernprogramme sowie Spezialanpassungen für unsere SchülerInnen bilden ergänzende Maßnahmen einer individuellen und schülerorientierten Förderung (z.B. beim Lesen und Schreiben). Durch die Vernetzung der Computer untereinander sowie der Möglichkeit eines Internetzugangs werden v.a. den älteren SchülerInnen vielfältige Möglichkeiten der Kommunikation, des selbständigen Lernens und des bewussteren Umgangs mit diesen Medien eröffnet.
Zusätzliche Angebote
- Arbeitsgemeinschaften zu verschiedenen Bereichen (Musisch-ästhetisch, Kreativ, Sportlich, Kognitiv, Meditativ)
- Schulchor
- Freizeiten: Ski-Freizeit, Reiter- Freizeit, Judo-Freizeit
- Begegnungen mit nichtbehinderten Menschen
- Therapien: Sprach-Therapie, Krankengymnastik
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