Corona-Alltag an der Don-Bosco-Schule

Die Herbstferien rücken näher. An der Don-Bosco-Schule schaut man auf über 9 Wochen Schulbetrieb unter Coronabedingungen zurück. Vieles lief anders.

Nur für Sekunden - nur mit Maske - nur fürs Foto! So viel Nähe ist zur Zeit an der Don-Bosco-Schule selten!

Seit nunmehr 9 Wochen findet der Schulbetrieb unter Coronabedingungen statt. Um das Risiko einer Weiterverbreitung so gering wie möglich zu halten wurden viele Maßnahmen ergriffen, von denen einige inzwischen zurückgenommen oder abgeschwächt werden konnten. Die Devise "Abstand halten!" gilt jedoch durchgängig. So wird viel unternommen, dass die Schüler*innen möglichst in konstanten Gruppen, ihren Klassen, zusammenbleiben und sich die Gruppen nicht mischen.
Die Schulbusse fahren zeitversetzt vor und die Schüler*innen gehen auf vorgegebenen Wegen in ihre Klassen. Einige rechts ums Schulgebäude andere links ums Schulgebäude herum durch die Außentüren, andere durchs Schulgebäude hindurch.

Für den Unterricht wurden die Tische so gestellt, dass möglichst viel Abstand zwischen den Schüler*innen ist, was je nach Klassenstärke unterschiedlich aussieht. In einigen Klassen schützen Trennwände aus Plexiglas.

Für die Schüler*innen gilt Maskenpflicht im Schulgebäude, an den Plätzen dürfen die Masken abgenommen werden.

Für die Pausen wurde das Schulgelände in 6 Bereiche eingeteilt, in denen jede Klasse 3 mal täglich 25 Minuten Pause machen kann. Natürlich auf Abstand!

Unterricht findet weitestgehend nur in den Klassen statt. Arbeitsgemeinschaften und Kooperationsgruppen finden zur Zeit nicht statt. Ausgenommen sind der Hauswirtschafts- und Werkunterricht.

Der Sportunterricht findet meist draußen statt. Der Schwimmunterricht im Hallenbad findet zur Zeit nicht statt.

Für Abwechslung sorgen Ausflüge in die Umgebung. Einige Klassen nutzten das tolle Angebot der LaGa in Kamp-Lintfort oder besuchten den Zoo in Duisbug.

Die Jüngeren waren vielfach im Irrland in Twisteden unterwegs.

Auch eine Radtour oder ein Spaziergang durch die Umgebung machen Spaß!

Auch in der Verwaltung der Schule fällt mehr Arbeit an. Vieles gilt es in der Coronazeit digital und telefonisch zu regeln.

Ein Tisch sorgt für den Abstand zur Schulsekretärin.

Als Nervennahrung für den Fall, dass gewartet werden muss, steht auf dem Tisch stets ein Schälchen mit verpackten Süßigkeiten.

Eine der Reinigungskräfte der Schule ist zur Zeit fast den gesamten Schultag im Gebäude unterwegs, um Türklinken und andere oft berührte Flächen zu desinfizieren.

Zusammenfassend gilt: Man hat sich an der Don-Bosco-Schule auf die besonderen Bedingungen in dieser besonderen Zeit eingestellt.

Ungewohnt wird es nach den Herbstferien weitergehen. Einige der Feste, die an der Schule in der Vorweihnachtszeit begangen werden wie St. Martin und Nikolaus, werden wohl in der bekannten Form nicht stattfinden können.